Generalversammlung am 23.04.2026

47 Mitglieder wurden bei der ersten Jahreshauptversammlung im Gasthaus Waldhorn in Freistett gezählt.

Harald Bauer begrüßte die Mitglieder und Gäste und berichtete in seiner Funktion als Vorstandssprecher von den vergangenen Aktivitäten des Vorstandes seit Gründung im März 2025. 

Die Leinwand-Präsentation zeigte notwendigen Gründungsschritte, den Start der Helfer-Aktivitäten und die Mitglieder- und Klientenentwicklung anhand verschiedener Grafiken.

(siehe downloads pdf)

Mittlererweile sind bereits 250 Personen mit einer Mitgliedschaft gelistet. Ebenfalls kontinuierlich steigt die Zahl der Klienten und damit verbunden auch die Zahl der Helfereinsätze. 62% Mobilität, 32% Betreuung und 7 % sonstige Hilfeleistungen zeigen die Art der Unterstützung von Tandem in Rheinau.

Gesichtet man die Zahl der Mitglieder nach der Stadteilgröße, so haben Diersheim, Freistett und Holzhausen je 16%, Hausgereut 15% und Linx 14%.

 

Ingrid Stöckl berichtete in ihrer Funktion als Kassieren von einem sehr guten Kassenbestand zum Jahresende 2025 , der im wesentlichen auf Zuschüsse für die Vereinsgründung und Spenden zurück führen lässt. Mehr als 60% werden für die Helfervergütung, 17% für das Büro der Einsatzleitung und 23% für Verwaltung und Werbung aufgebracht.

 

Die Kassenprüfer Tony Schley und Lothar Braun bescheinigten Ingrid Stöckl eine perfekte Buchführung und lobten ihr tolles Zahlenmanagement, sodaß es von der Versammlung eine einstimmige Entlastung gab.

 

Monika Wolters gab in ihrer Eigenschaft als Vorstand für die Einsatzleitung, einen Einblick in ihre Aufgaben für Helfer/Klienten-Organisation, in ein mittlerweile gut funktionierendes Netzwerk, das aber noch immer Anpassungen bedarf. Sie lobte ausdrücklich ihre Vorstandskolleginnen und vor allem die sehr gute Mitarbeit und Bereitschaft von Helferinnen und Helfer. 

 

Denn letzten Teil der ca. 40 minütigen Versammlung übernahm nochmals Harald Bauer. 

Tandem-Rheinau will sich weiterhin auf die Kernaufgaben der Nachbarschaftshilfe konzentrieren, und vorerst nur eine Einzelbetreuung oder Einzelaktivitäten ausführen. Da es in Rheinau eine gute Vereinsstruktur mit vielen Unterstützungsangeboten vor allem für Senioren gibt, verzichtet man auf Gemeinschaftsveranstaltungen für diese Klientengruppe.

 

Da viel Organisationsaufwand auf nur wenigen Mitglieder verteilt sind, wollen wir versuchen den Verein teilweise zu digitalisieren und mit einer geeigneten Software entsprechende Aufgaben besser verteilen. Dazu wird es in den nächsten Monaten Untersuchungen und Tests geben.

 

Auch die Aufgaben für die Betreuung der Medien soll mehr verteilt werden, um die neuesten Medien besser nutzen zu können. Dazu sucht der Verein nach geeigneter Unterstützung. 

 

Wir haben auch das Glück, daß wir großartige Helferinnen und Helfer aus fast allen Stadtteilen und aus Leutesheim und Wagshurst haben. Ihre Bereitschaft zu Helfen und sich in die Gemeinschaft einzubringen, macht uns stolz und gibt uns ein gutes Gefühl in Rheinau zu leben.

 

Unsere Vision ist unser Tandem-Prinzip, das wir als Kultur der Gegenseitigkeit auslegen, indem sich die Nachbarschaft hilft, also Geben und Nehmen, indem Jung und Alt ein soziales Netzwerk bilden oder Selbsthilfepotentiale in der Gemeinschaft genutzt werden.

 

Wir wollen gemeinsam unser Ziel erreichen, z.B. daß Senioren solange wie möglich in ihrem Zuhause leben können, und wir, die Helfenden, also uns selbst, ein gutes Gefühl geben.

 


 

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Veröffentlichung

Mo, 04. Mai 2026

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